Die Kombination geometrischer Grundformen und organischen Strukturen in Form eines Ghinkobaumes war die Aufgabe bei dieser Grabgestaltung.

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Der Friedhof ist in der Anlage der Grabfelder sehr Geometrisch, viele quadratische Gräber mit engen Zwischenwegen auf engstem Raum. Würfel und Pfeiler haben die gleiche Grundfläche und durchbrechen die strenge Geometrie des Umfelds durch die Art und weise der Anordnung.

Die mit traditionellen Steinmetzwerkzeugen relativ grob ausgeführte Bearbeitung wurde dann nur überschliffen, auch als Zeichen für die Spannung zwischen  Strenge und Geradlinigkeit des Umfeldes und der "Lockerheit" der Natur.

Dazwischen steht der Ginkgobaum als Symbol für die "Ewigkeit" und kann als Zeichen der Auferstehung gesehen werden.

Nach dem Atombombenangriff auf Hiroshima trieben einige Ginkgo Bäume im direkten Einschlagsgebiet der Bombe im darauffolgenden Frühjahr wieder aus, die Strahlung und Hitze der Explosion hatte sie nicht zerstört.

 

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Der Ginkgobaum war ein Entwurf  unserer Werkstatt für andere Grabgestaltung, welcher von der Kunstgiesserei Strassacker für uns aus Bronze gegossen wurde.

Bei der Anlieferung des Wachsmodells in der Giesserei , wurde seitens der Firma Strassacker der Wunsch geäussert,  diesen Ginkgobaum in ihren Katalog aufzunehmen.

Es wurde vereinbart, daß dieser Entwurf nur in einer kleinen Auflage gegossen wird, niemand rechnete damit daß diese Auflage innerhalb von 3 Jahren komplett verkauft sein würde.

 

 

 

 

 


 

 

 

 


   

 

 

 

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